Natur

Auf Öland gibt es unterschiedlichste Naturräume. Die steppenartige Landschaft "Stora Alvaret" im Süden der Insel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses Alvar ist Lebensraum für eine vielfältige, den trockenen und heißen Lebensbedingungen angepasste Flora und Fauna. Bestimmte Pflanzen wie das Öland-Sonnenröschen (Helianthemum oelandicum) kommen nur hier und an keinem anderen Platz der Welt vor. Die im Alvar gelegenen kleinen Seen Anziehungspunkt für eine artenreiche Vogelwelt. Weitere wichtige Vogelschutzgebiete gibt es an der Südspitze Ölands im Naturreservat Ottenby, wo sich auch eine Forschungsstation befindet, sowie an der Westküste in Beijershamn. Nördlich des Alvargebiets erstreckt sich mit dem Mittlandwald ("Mittlandsskogen") ein ausgedehntes Waldgebiet. Auch die Nordspitze der Insel ist bewaldet, hier gibt es den Ökopark Böda, ein Schutzgebiet. Aufgrund des für Schweden ungewöhnlichen Bodens finden sich auf Öland auch viele außergewöhnliche Blumen, darunter 32 Orchideenarten. Weitere Besonderheiten sind die Rauken von Byrum und die Neptuns-Felder an den Küsten der Insel.

Öland verfügt auch über eine Vielzahl von Feuchtgebieten. Bei einer Bestandsaufnahme im Jahr 1993 wurden 410 Feuchtgebiete mit einer Fläche von mindestens zwei Hektar gezählt. Ursprünglich war die Zahl der Feuchtgebiete noch deutlich größer. Seit dem 17. Jahrhundert wurden jedoch viele Moore trocken gelegt, um so neue landwirtschaftliche Flächen zu gewinnen. Etwa die Hälfte der öländischen Feuchtgebiete ging so verloren. Der erhoffte Nutzen für die Landwirtschaft blieb jedoch häufig aus oder währte nur kurz. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann man mit Arbeiten zur Renaturierung von Feuchtgebieten.

Quelle: Forslund, M. (2001). Natur och kultur pa Öland. Länsstyrelsen i Kalmar län.

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